Single Profil von JESUSSYN

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Profildaten: männlich

Alter: 57 Username: JESUSSYN
Aus: 83022 rosenheim Deutschland
Konf.: Römisch-katholische Kirche

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Deine Größe: 180 - 185 cm
Dein Gewicht: 70 - 75 kg
Bist du Raucher? Nein
Match
Hast du Kinder? Ja
Match
Hast du einen eigenen Haushalt? Ja
Match
Beziehungsstatus: geschieden
Match
Was ist dein Lieblings Bibelvers? Joh:15,5
Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viele Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun.
Wer ist Jesus Christus für dich und was bedeutet er dir? " ER ist GOTT SELBST!!! ".......
"ALLES !!! "
Hast du einen Dienst in der Gemeinde/Kirche? Wenn ja, welchen? Eine bedingungslose Liebe braucht auf um eine eventuelle Ablehnung keine Rücksicht zu nehmen. Wir lieben – ohne etwas zurückerhalten zu müssen. Das gibt uns völlige Handlungsfreiheit. Dann können wir wirklich geben und brauchen uns nicht selbst zu begrenzen. Wenn wir bedingungslos lieben, hören wir auf die Stimme des Herzens und sind gleichzeitig von einem bestimmten Ausgang oder Ergebnis frei.

Die meisten Menschen wollen, dass sich die Dinge auf eine bestimmte Weise entwickeln. Sie möchten andere Menschen oder andere Dinge in ihrem Sinne beeinflussen. Wenn wir jedoch bedingungslos lieben und einfach akzeptieren, was ist, auch wenn wir es lieber anders hätten, erschaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass das, wir wir uns wirklich wünschen, auch geschehen kann.

Warum?

Weil wir jetzt losgelassen haben, weil wir nicht mehr davon abhängig sind, dass es so verläuft, wie sich unser Verstand das einbildet.

Bedingungslos zu lieben, bedeutet völlige Akzeptanz, ohne eine Änderung haben zu müssen.

Es ist menschlich und verständlich, dass Sie Veränderungen wünschen, vor allem natürlich positiver Art; aber wenn diese nicht eintreffen, tut dies Ihrer Liebe keinen Abbruch. Wahre Liebe ist sogar gefeit gegen negative Vorkommnisse. Das heißt, selbst dann zu lieben, wenn diese Liebe nie erwidert würde. Weil die Liebe an sich bereits Glück ist.

Wenn Sie jemand bedingungslos liebt, akzeptiert er Sie so, wie Sie sind. Nur diese Art wahrer Liebe hat den Namen „Liebe“ auch verdient. Sie werden um Ihretwillen geliebt, so wie Sie sind und so wie Sie nicht sind. Sozusagen als „Pauschalpaket“.
Es ist menschlich und verständlich, dass Sie Veränderungen wünschen, vor allem natürlich positiver Art; aber wenn diese nicht eintreffen, tut dies Ihrer Liebe keinen Abbruch. Wahre Liebe ist sogar gefeit gegen negative Vorkommnisse. Das heißt, selbst dann zu lieben, wenn diese Liebe nie erwidert würde. Weil die Liebe an sich bereits Glück ist.
Wenn Sie jemand bedingungslos liebt, akzeptiert er Sie so, wie Sie sind. Nur diese Art wahrer Liebe hat den Namen „Liebe“ auch verdient. Sie werden um Ihretwillen geliebt, so wie Sie sind und so wie Sie nicht sind. Sozusagen als „Pauschalpaket“.

Wer bedingungslos lieben kann, ist mit sich und der Welt im Reinen. Solche Menschen leben in der Fülle. Wenn Sie etwas aus Liebe tun, tun Sie es, um etwas zum Ausdruck zu bringen, das in Ihnen steckt. Das ist der primäre Grund, der Ihnen Freude bereitet, nicht das erhoffte äußere Ergebnis. Das ist etwa so, wie wenn Sie etwas wirklich aus Freunde an der Sache tun. Sie haben einfach Spaß dabei, ob Sie damit etwas erreichen, ist nebensächlich. Es kann durchaus sein, dass Sie damit auch ein äußeres Ergebnis erreichen, Ihre Hauptmotivation ist jedoch der Spaß, den Sie bei der Sache haben. Sie würden diese Tätigkeit auch verrichten, wenn nichts dabei herauskäme. Die Freude ist Ihnen Belohnung genug.

Es geht also um einen inneren Antrieb, nicht um einen äußeren. Sie lassen sich einfach von innen her leiten.

Ähnlich auch bei der bedingungslosen Liebe. In diesem Fall ist Ihr Motiv die Liebe, Sie wollen dem/der anderen einfach etwas Gutes tun.
Vielleicht meinen Sie, dass dieses oder jenes für den geliebten Menschen das Beste sei, Sie zwingen es aber diesem Menschen nicht auf und verlassen sich darauf, dass das Universum für diesen Menschen das „in petto“ hat, was für ihn oder sie am besten ist. Sie wissen, dass Zwang immer Gift ist und überlassen die Einzelheiten einer Höheren Macht. Sie wünschen dem geliebten Menschen alles Gute auf seinem Lebensweg, auch dann, wenn dieser Weg anders aussieht, als Sie es sich erhofft hatten.

Egal was geschieht, Sie bleiben der Liebe zu Jesus treu.
Damit bleiben Sie auch sich selber treu!

Die Liebe immer da ist, deshalb machen Sie nicht auf „cool“, wenn die Dinge anders laufen als gedacht. Sie haben sich für Authentizität entschieden. Alles andere ist Heuchelei und Selbstveräppelung. Sie wissen ohnedies, dass Sie tief drinnen die Liebe nicht zum Stillstand bringen können, also können Sie auch gleich voll und ganz lieben und dem geliebten Menschen gegenüber bedingungslose Liebe zum Ausdruck bringen.

So wie Sie lieben, leben Sie auch!

Wenn Sie sich der Liebe hingeben können, können Sie sich auch dem Leben hingeben und dankbar die Ergebnisse akzeptieren, die Ihnen das Leben zu Ihrem Besten offeriert.

Das schließt nicht aus, dass Sie in Wort und Tat in eine gewisse Richtung steuern, dabei bleiben Sie innerlich jedoch immer locker und entspannt und versteifen sich nicht auf ein bestimmtes Ergebnis. Sie haben sich vom Habenmüssen freigemacht. Noch dazu wissen Sie, dass Glück eine Sache des Seins und nicht des Habens ist. Die bedingungslose Liebe ist auch das Geheimnis hinter dem Gesetz der Anziehung. Nur die bedingungslose Liebe ist wahre Liebe. Das ist Liebe, die nicht auf Angst beruht. Alle Handlungen, die auf Angst beruhen, sind das Ergebnis einer Abhängigkeit von einem bestimmten Ergebnis. Fehlendes Gottvertrauen.

Wir leben ohnehin bereits inmitten der Liebe. Es geht also nicht darum, die Liebe zu finden, sondern
• sie zu erkennen,
• zuzulassen und
• auszudrücken!

J.G
Welche Vorstellungen hast du von deinem Partner? JESUS LEBT SCHON MEHR ALS DIE HÄLFTE IN IHR !

O d e r LIEBE

In aller meiner Verzauberung bewahre ich mir dennoch Nüchternheit.

Ich mache mir bewusst, dass ich für alles, was ich mir vertraut mache, verantwortlich bin (Der kleine Prinz).

Ich mache mir bewusst, dass hier ein Mensch in seiner Einmaligkeit und Einzigartigkeit vor mir steht.
Ich will ihn weder meinem inneren Bild angleichen noch dauernd mit meinem inneren Bild vergleichen. Ich will offen sein für seine Wirklichkeit. Ich will, dass er in meiner Gegenwart Mut findet, er selbst zu sein und immer mehr er selbst zu werden.
Ich will ihn akzeptieren, ihn würdigen als der er ist, ihn lieben, denn nur Liebe wird dem anderen gerecht.

Ich entscheide mich für die LIEBE (Willensentschluss!) und damit für die Realität.

Auf Illusionen (Projektionen) kann ich verzichten. Statt Illusion schenkt mir die Liebe Vision!
Liebe macht hellsichtig für das Ebenbild Gottes im anderen, welches viel schöner und lebendiger und faszinierender ist als jedes Wunsch- und Traumbild.
Ich kann deshalb auch die Fehler und Schatten des anderen mit Gleichmut betrachten, Liebe kann sie einordnen.

Ich brauche nicht den Rausch des Verliebtseins, der zwangsläufig die Ernüchterung nach sich zieht.

Ich kann von vornherein nüchtern bleiben, denn in der Liebe erfahre ich echte Begeisterung = Inspiration durch den Geist Gottes.

Ich muss zu keiner Zeit das Ende meiner Liebe befürchten, denn die Liebe erneuert sich aus sich selbst, schöpft aus der Liebe Gottes.

Das gibt dem liebenden Menschen (in dem Maß als er liebt) die Beständigkeit und Verlässlichkeit in seiner Zuneigung und seinen unerschütterlichen Glauben an den geliebten Menschen, lässt ihn Enttäuschungen und Leiden in Hoffnung und Geduld ertragen, die Dunkelheiten und Lasten und Nöte des anderen auf sich nehmen, schenkt ihm die Fähigkeit zur Treue. Denn die Liebe, die sterben kann, ist keine.

Die Liebe höret nimmer auf...
Was machst du in deiner Freizeit am liebsten? Der *Spiegel*

zeigt einem jeden Menschen, wie andere ihn sehen, — körperlich und äußerlich.

Gibt es auch einen Spiegel, in dem man sein Inneres sehen kann?

Gibt es eine Möglichkeit zu entdecken, wie Gott uns sieht?

Für einen jeden Menschen, der Gott über alles liebt, wird diese Frage unerhört wichtig. Einem Menschen, den man liebt, möchte man auch gefallen; und wenn man GOTT liebt, dann möchte man IHM gefallen.

Dann fragt man sich täglich: »Welches Bild hat ER denn von mir?

Wie sehe ich in SEINEN Augen aus?

« Es gibt einen solchen Spiegel. Wer in diesen Spiegel blickt, der sieht sich selbst, — und zwar nicht äußerlich, sondern innerlich. Dieser Spiegel zeigt den Charakter, die Seele oder das wahre, innere Wesen eines Menschen; ungeschminkt und unver-zerrt.

Aber wer hat den Mut, in diesen Spiegel zu blicken?

Eigentlich blickt jeder von uns Tag für Tag in diesen Spiegel. Aber fast jeder hält diesen Spiegel für ein Fenster.

Warum das?

Weil der Spiegel so viele verschiedene Gesichter zeigt. Mal sieht man ein fröhliches Gesicht darin, mal ein ärgerliches, dann wieder ein ängstliches, gleich danach ein dankbares, und 5 Minuten später ein zu Stein erstarrtes, unzugängliches, erbittertes oder gräßlich schimpfendes. Und weil man von sich selbst glaubt und spürt, daß man eigentlich immer derselbe ist, hält man alle diese Gesichter für »die Anderen«, und den Spiegel für ein Fenster, durch das man seine Mitmenschen sieht.

Ist das so?

Jedermann weiß, daß eine Kraft nur dort wirken kann, wo eine Gegen¬kraft vorhanden ist.

Der Volksmund sagt »Wie man in den Wald hinein-schreit, so hallt's zurück«, oder »Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein«; oder »Wer Wind sät, wird Sturm ernten«.

Dem allem liegt ein Naturgesetz zugrunde, eine göttliche Ordnung, die über unserem Leben waltet.

Man könnte sie etwa so formulieren: »Alles, was Dir im Leben begegnet, das bist Du selbst.«

Mein Spiegel ist demnach meine Welt, alles, was ich um mich her wahrnehme, was in meiner Umwelt wirkt und lebt und in einer Beziehung zu mir steht; auch die Menschen, die ich kenne. Sie zeigen mir immer das Gesicht, — genau das Gesicht —, das ich ihnen zeige oder irgendwann einmal gezeigt habe; solange, bis ich mich geändert habe.

Der geizige Nachbar zeigt mir meinen Geiz, der streitsüchtige zeigt mir meine Streitsucht, der unzufriedene Ehepartner zeigt mir meine Unzufriedenheit, der Vielgeschäftige zeigt mir meine eigene Unrast, und der Ober im Cafe, der keine Zeit für mich hat, zeigt mir meine eigene Zeitnot.

Wie kann das sein?

Sie sind doch alle etwas ganz anderes als ich, etwas Eigenes, Individuelles, Unverwechselbares! Das schon, aber sie zeigen mir von allen ihren vielen und verschiedenen Seiten, die ein Mensch nun einmal hat, genau diejenige, die dem ent¬spricht, was ich ihnen zeige. Und wenn ich sie alle zusammen nehme — die Seiten, die man mir zeigt — dann sehe ich mein ganzes Spiegelbild.

Jeder meiner Mitmenschen zeigt mir eine andere Seite meines eigenen Charak¬ters oder meiner eigenen Seele. Je näher mir dieser Mensch steht und je mehr Umgang ich mit ihm habe, desto mehr Platz nimmt das, was ich an ihm sehe, auch in meinem eigenen Inneren ein.

Je flüchtiger ich einen Menschen kenne, desto flüchtiger und schwächer sind die Merkmale, die er mir zeigt, auch in meinem Inneren ausgeprägt. Verstehen wir nun, warum Jesus von Nazareth seinen Zeitgenossen —ebenso wie uns — in der Bergpredigt sagte: »Verurteilt nicht andere, damit nicht Gott euch verurteilt.

Denn euer Urteil wird auf euch zurück¬fallen, und ihr werdet mit demselben Maß gemessen werden, das ihr bei anderen anlegt.«? (Übersetzung aus »Die gute Nachricht« Es ist wirklich so! Was ich an den Anderen, an meinen Mitmenschen entdecke, das ist mein Spiegelbild!

Meine Aura (die Ausstrahlung meiner Seele) weckt, wenn sie Haß ausstrahlt, in allen Mitmenschen den latent vorhandenen Haß, — wenn sie Liebe ausstrahlt, weckt sie die Liebe in ihnen. Es wird auf dem Boden dieser Erde so gut wie keinen Menschen geben, der mit allem, was um ihn her vorgeht, restlos zufrieden wäre und nichts zu kritisieren hätte.

Der Eine ist mit dem Wetter nicht einverstanden, der Andere mit der Politik, der Dritte mit dem Chef, der Vierte mit der Schwiegermutter, mit dem Ehepartner oder mit den Kindern. Irgend etwas gibt es immer zu bemängeln.

Warum?

Keiner ist vollkommen.

Deshalb muß jeder an sich selbst arbeiten, um reifer und vollkommener zu werden. Und da nur wenige Menschen selbst¬kritisch genug sind, kritisieren sie meist »die anderen« — ihr Spiegelbild.

Aber ich frage mich: Woher will man denn wissen, was in einem anderen Menschen wirklich vorgeht?

Kenne ich seine geheimsten, innersten Ge¬danken?

Kenne ich alle die Gaben und Aufgaben, die Gott in ihn gelegt hat?

Was ich über ihn denke, das sind doch nur meine Gedanken, und nicht die Seinigen! Meine Gedanken aber sind ein Stück von mir und nicht ein Stück von ihm!
Sie kommen aus meinem Inneren, — nicht aus dem Seinen.

Ich projiziere sie in ihn hinein.

Wenn ich also Kritik übe, dann übe ich doch nicht Kritik an der Wirklichkeit (die kennt nämlich kein Mensch, sondern nur Gott), son-dern dann übe ich Kritik an jenem Bild, das ich in meinem Innern als Abbild der Wirklichkeit trage.

Und was ist dieses »Abbild der Wirklich¬keit« in meinem Inneren?

Das bin ich selbst!

Das ist meine Seele! Gott ist Geist, ist alles in Allem — sagt die Bibel —; und der Mensch ist als Gottes Ebenbild geschaffen.

Was besagt das?

Die ganze, wahre und abso¬lute Wirklichkeit, das ist Gott, und das unvollkommene Abbild oder Ebenbild dieser einen, absoluten Wirklichkeit »GOTT«, das ist der Mensch, und zwar die menschliche Seele.
Jeder einzelne von uns ist ein anderes, unvollkommenes Abbild dieser »absoluten Wirklichkeit«, die Gott IST.
Deshalb wird ein jeder so lange unzufrieden sein, kritisieren und unter seiner Umwelt zu leiden haben, bis er selbst vollkommen geworden ist. Je mehr sich ein Mensch dem göttlichen Ziel nähert, desto ähnlicher wird sein »Abbild der Wirklichkeit« der wahren Wirklichkeit, nämlich Gott.

Und an Gott ist nichts zu kritisieren; ER IST vollkommen. ER versteht alles und Alle, und ER liebt alles und Alle.

Und IHM sollen wir immer ähnlicher, am Ende sogar gleich werden!
Dann verstehen auch wir alles und lieben alles, und aller Ärger hört auf; für immer.

Was ist da also zu tun?

Wie kommt man dahin?

Wir müssen die Kritik, die wir glauben, unserer Umwelt gegenüber haben zu müssen, an uns selbst üben!

Alles, was mir an anderen Menschen nicht gefällt, muß ich bei mir selbst bekämpfen, und zwar so lange, bis es absolut nichts mehr gibt, was mir an anderen Menschen nicht gefallen könnte.


Wenn wir alle so handeln würden, dann wäre binnen kurzem die ganze Welt in Ordnung gebracht; denn jeder kann sich selbst ändern,— aber keiner kann einen anderen Menschen ändern.

Wenn ich mich aber selbst ändere, sind plötzlich auch »die anderen« anders — zu mir!

Es stimmt zwar: Der Kampf gegen das eigene ICH, die Änderung der eigenen inneren Zustände und Strukturen, der eigenen Seele, ist sehr, sehr schwer.
Und doch: Mit Gottes Hilfe schafft man auch das.

Wie?

Indem man Gott ganz einfach darum bittet. Die ernsthafte und ehrliche Bitte um Hilfe bei der Überwindung der eigenen inneren Unvollkommen¬heit, der eigenen Fehler oder Sünden läßt Gott nie unerhört, gar nie!

Mein Rezept für die Arbeit an der eigenen Seele und an ihrer Vollkommenheit ist deshalb dies: Ich bitte Gott von ganzem Herzen, daß er mir alles das vergibt und mich von allen den Schwächen und Fehlern befreit, die ich an anderen entdecke. Denn ich weiß, daß dies genau meine Schwächen und Fehler sind. Und ich danke Gott von ganzem Herzen für alles, was ich Gutes und Schönes an meinen Mitmenschen entdecke.

Denn auch das ist mein Spiegelbild.

Und so hoffe ich, daß ich an meinen Mitmenschen Tag für Tag mehr Gutes entdecken kann. Und damit diese Hoffnung Wirklichkeit wird, versuche ich, ihnen täglich mehr Gutes und mehr Liebe zu schenken.

Wer übernimmt dieses Rezept?

Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht.

E.K
Was sind deine Zukunftspläne? DEINE ??? ..........
SEINE!!!
Was möchtest du sonst noch sagen? Was ist eine Ehe? Was nicht? In menschlichen Augen – und vor Gott.

Welchen Sinn hat die Ehe zu erfüllen?

Was festigt ihren Bestand, und was gefährdet ihn?

Was tut man in der Krise?

Und wenn es eben doch nicht mehr geht? Lässt Gott uns leiden ohne Ende?

Zuerst: Was ist eine Ehe? Für den Standesbeamten ist das klar. Seine Unterschrift auf dem Trauschein und die Eintragung ins amtliche Register entscheiden unmissverständlich. Kirchen, Priester und Pfarrer kennen ähnliche Regeln: Haben die beiden am Altar das Ja-Wort gegeben und den Segen erhalten, ist alles klar. Und vor Gott? Bibelleser wissen: Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber sieht das Herz an´ (1.Sam.16,7). Bei ihm zählt die Liebe.

Aber Liebe ist so ein Wort, das sich wie Gummi ziehen und für sehr viele Dinge verwenden lässt. Ist sie denn nicht selbstverständlich, wenn man einander heiraten will?

Zur Klärung: Liebe ist das Wesen Gottes. Man erkennt sie an den Opfern, die ohne Druck, ohne Klagen und Murren und ohne Erwartung einer Gegenleistung gebracht werden. Ihr genügt, dass der Partner das oder jenes braucht, und schon wird sie ohne Rücksicht auf eigene Verluste tätig. Liebende sind selig, wenn sie geben und schenken können. Druck zur Durchsetzung eigener Wünsche oder Unzufriedenheit und Klagen gibt es nicht. Wozu auch?

Solche Liebe ist die Voraussetzung für eine vor Gott gültige Ehe.

Einen amtlichen Trauschein aber erhält man auch, wenn zur Befriedigung jeweils e i g e n e r Bedürfnisse ein Partner gefunden und die Bereitschaft zu einem lebenslänglichen Geschäft wechselseitiger Bedienung von beiden erklärt ist. Der Konflikt ist hier bereits vorprogrammiert. Werden irgendwelche Bedürfnisse einmal nicht schnell genug erfüllt, dann hat der Partner versagt und den Vertrag gebrochen. Konsequenterweise sollte man dieses Bündnis nicht Ehe, sondern Partnerschaft nennen. („Ich teile mein Geld mit Dir, Du wäschst mir die Wäsche“).

Zum Zweiten: Der Sinn einer Ehe ist dies: Jeder Partner macht dem anderen das Wesen Gottes anschaulich und real erlebbar; man übt sich in der Kunst, einander selig zu machen, das heißt die Arbeit Gottes zu tun. Kinder Gottes werden dabei mündig; sie erleben, beleben und erkennen Gott in sich und unter sich. Gott ist die Liebe.

Solange eigene Bedürfnisse kultiviert werden, fehlt hierfür die Voraussetzung.

Sind Partnerschaften also sinnlos?

Nein. Sinnloses kommt in Gottes Schöpfung nicht vor. Der Sinn einer Partnerschaft ist dies: Mit dem unvermeidlichen Zerbrechen des Ego sammelt man die Erfahrung, dass Zeiten ohne Liebe nicht lebenswert sind. Die Suche nach der Liebe, nach Gott, wird umso intensiver, je drückender und unausweichlicher die Not des von eigenen Bedürfnissen gequälten Ego ist. Und wer sucht, der findet. Vielleicht wird aus der Partnerschaft noch eine Ehe. Die Chance besteht.

Zum Dritten: Eine wirkliche Ehe ist nie in Gefahr. Liebe ist unvergänglich und wird niemals aufhören, weil das Sein Gottes niemals aufhört. Wo keine Gegenleistung erwartet wird und kein eigenes Bedürfnis vorherrscht, kann es auch keine Enttäuschung, keine Krise und kein Zerwürfnis geben. Eine Ehe ist deshalb unauflöslich. Was Gott verbunden hat, das k a n n kein Mensch scheiden.

Anders sieht die Sache bei Partnerschaften aus. Sie geraten in die Krise, wenn die beiden Partner ihre egoistischen Bedürfnisse nicht Schritt für Schritt miteinander und füreinander abbauen. Solange das nicht praktiziert wird, sind Partnerschaften gefährdet. Besondere Gefahrenpunkte und Prüfungen sind dann zu bestehen, wenn eigene Bedürfnisse als solche erkannt, aber vom Partner nicht befriedigt sind. Was tun? Verzicht leisten, - oder Druck machen und Bedürfnisse als Forderungen artikulieren? Das sind die Alternativen. Jeder Verzicht festigt die Partnerschaft und leitet zur Ehe hin. Jede Forderung ist ein Schritt in die andere Richtung, zur Trennung hin.

Aber wer kann Verzicht leisten und Opfer bringen, ohne dabei zugrunde zu gehen? Nur derjenige, der in der Liebe Gottes für alles viel mehr als nur Ersatz gefunden hat; wer im Leiden und Serben Jesu a l l e s gefunden hat, weit über seine vorigen Bedürfnisse hinaus. Glaubt mir, das ist möglich. Und wer die Lösung seiner Konflikte h i e r sucht, der wird sie finden. Aber nur der.

Was tut man also in der Krise?

Wer die Krise überwinden und nicht auf Trennung hinsteuern will, sollte das Leben, das Leiden und Sterben Jesu Christi studieren, betrachten und in sich aufsaugen. Bei jedem Gedanken an i h n, die verkörperte Liebe, wird jene Kraft im Inneren lebendig, die Opfer bringen kann, ohne zugrunde zu gehen: Die Liebe, das Wesen Gottes. Gott allein kann das vollbringen, - und jeder Mensch, in dem s e i n Geist lebendig ist, und weil dem geopferten Leben Jesu die Auferstehung am Ostermorgen bereits gefolgt ist, weil sie als innere Realität erfahrbar ist. Wer ohne Jesus Opfer zu bringen versucht, vielleicht sogar so große Opfer wie eine Ehe das eben voraussetzt, der wird wohl scheitern. Wo aber er, dieser Gott in menschlicher Gestalt, einem Menschen wichtiger geworden ist als Partnerschaft, Ehe und Familie, wo er den ersten Rang in der Liste der Werte und Ziele einnimmt, da kann man plötzlich Opfer bringen und erlebt das nicht mehr als eine unmögliche Forderung und Zerstörung des eigenen Wesens.

Mit Jesus ist Liebe möglich, ohne ihn bleibt es bei stolzer Selbsttäuschung, Selbstrechtfertigung und Selbstüberhebung. Und das alles wird leidvoll. Muss das sein?

Letzte Frage: Und wenn es doch nicht mehr geht? Darf man sich trennen?

O ja, man darf. Partnerschaften sind nicht untrennbar, wie eine Ehe das ist.

Aber die Sache hat einen Haken: Man kommt bei einer solchen Trennung immer vom Regen in die Traufe. Was danach kommt, ist keineswegs leichter. Der Weg zu Gott oder zu der selbst erfahrbaren, grenzenlosen, alles verbindenden Liebe hin wird durch anfängliche Trennungen keinesfalls besser oder leichter begehbar, sondern schwerer, steiniger und dornenvoller. Die Steine, die man sich mit jeder noch so kleinen und vorläufigen Trennung in den Weg wirft, muss man auch selbst alle wieder beiseite räumen, und das geht nicht ohne zusätzliche Mühe. Unsere Wege führen nun einmal zu Gott hin, zu dieser alles verbindenden Kraft der Liebe, und zwar alle und ohne Ausnahme. Gott sei Dank! Man kann ihm nicht entkommen, man kann nur mehr oder weniger widerstreben, mehr oder weniger leiden. Bis hin zu den höllischen Qualen der Selbstzerstörung des verhärteten Egoismus.

Dann haben die Leiden und Qualen des sich aneinander Reibens also nie ein Ende, dann ist alles nur ein Fortschreiten von kleinen Entsagungen zu großen, von kleinen Opfern und Demütigungen zu immer größeren? Was ist das für ein Gott, der uns das abverlangt? Ist da nicht jeder brutale Sadist noch viel besser und barmherziger als solch ein Gott?

Wer Jesus ignoriert, mag so urteilen. Wer die lebendige Barmherzigkeit Gottes immer noch nicht finden will, mag so denken. Wer Wasser nicht aus dem Brunnen, sondern aus dem Feuer schöpfen will, mag an Gottes Ordnung verzweifeln. Aber demjenigen, der ihn in Jesus findet, steht jede Seligkeit offen. Jede.

Wann denn und wo? Wenn wir so viel gelitten haben, dass uns die selbstlose, demütige und kindliche Hingabe an unser Du nicht mehr als Dummheit erscheint.